Gibt der alte Computer einmal den Geist auf, entscheiden sich viele Menschen, sich keinen festen PC mehr zuzulegen, sondern ein Notebook zu kaufen. Man ist viel flexibler, kann mittlerweile von beinahe überall aus ins Internet gehen, und ist nicht mehr an den Schreibtisch gebunden, wo der Tower samt Monitor, Drucker, Maus und Tastatur einst standen. Vor dem Fernseher, in der Küche, im Kinderzimmer, im Keller und auf dem Balkon, im Auto und überall, wo man sich befindet, kann man das Gerät benutzen, es sei denn, ein leerer Akku und die fehlende Lademöglichkeit machen einem einen Strich durch die Rechnung.
Bestellen oder kaufen kann man ein Notebook auf viele verschiedene Weisen. Jeder Versandhandel, unzählige Online Shops, jeder Elektromarkt und zahlreiche Handyanbieter bieten immer wieder Schnäppchen an, so dass man gar nicht weiß, wo man zuschlagen soll. Hat man sich für ein Gerät entschieden, kann man immer noch auswählen, ob man es bar bezahlt oder in monatlichen Raten finanziert, was mittlerweile auch bei jedem Elektromarkt möglich ist, sofern nicht ein Eintrag in der Schufa es verhindert. Stolz trägt man dann den Karton mit seinem neuen Notebook nach Hause, oder wartet gespannt auf den Briefträger, der es bis an die Haustüre bringt. Sofort wird der Karton geöffnet, die mobile Wundermaschine ausgepackt und ich die Schachtel achtlos in die Ecke geworfen. Man setzt den Akku ein, und schon wird die Taste zum Einschalten gedrückt.
Auf den meisten Notebooks ist ein Betriebssystem vorinstalliert, durch welches man einen Einführungskurs erhält. Nach der ersten Personalisierung des Notebooks klickt man neugierig auf die einzelnen Rubriken. Was man unter XP als Arbeitsplatz kannte, ist unter Vista unter dem Namencomputer zu finden. Mit Windows 7 sieht das wieder anders aus. Auch andere Neuerungen werden den stolzen Besitzer des neuen Gerätes interessieren und vielleicht sogar vor manches Problem stellen. Nach einer Eingewöhnungsphase von wenigen Minuten hat man die Grundbegriffe jedoch verstanden und kann sich daran machen, die installierten Programme einmal auszuprobieren.
Der nächste Schritt ist meistens, seinen Drucker und andere Geräte zu installieren, sofern dies nötig ist. Auch die Software für das Handy und die digitale Kamera wird aufgespielt. Selbstverständlich muss man sofort ausprobieren, wie die Bilder von der Kamera auf dem neuen Notebook aussehen, wie MP3 Dateien klingen, welche Spieler installiert sind, und wie diese funktionieren und vieles andere. Nun sind schon die ersten Stunden vergangen; längst musste das Geräte an das Stromnetz angeschlossen werden, um den Akku aufzuladen. Den Hinweis vom Hersteller, dass man den Akku erst vollkommen aufladen soll, bevor man ihn benutzt, hat man geflissentlich überlesen.
Sind erst einmal die grundsätzlichen Funktionen des Computers ausprobiert, muss natürlich das Internet damit erobert werden. Alle modernen Geräte verfügen über einen W-Lan Anschluss, mit dem die Einwahl in das Internet kein Problem ist, wenn man über einen geeigneten Router verfügt. Es dauert meistens nur wenige Minuten, bis man die erste Internetverbindung mit dem neuen Notebook zustande gebracht hat. Auch hier wird wieder einiges ausprobiert. E-Mails werden abgefragt, das Online Banking wird getestet, und spaßeshalber einige Sachen in die Suchmaschine eingetippt. Man freut sich, dass das neue Gerät nicht nur in den Arbeitsvorgängen, sondern auch beim Surfen um so viel schneller ist, als der alte, schrottreife PC. Wenn man schon dabei ist, im World Wide Web spazieren zu gehen, kann man gleich noch die Bestellung im favorisierten Online Shop abgeben.
Nach diesem ersten Marathon schaltet man das Gerät widerwillig, aber müde aus, denn mittlerweile sind einige Stunden vergangen. Zufrieden mit sich selbst und mit dem neuen Notebook packt man es in die Tasche, die man sich gleich dazu gekauft hat, um sich und dem neuen Begleiter eine wohlverdiente Pause zu gönnen.
