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Milliardenschaden durch Xynthia

März 3rd, 2010 · No Comments

Glück hatte, wer nicht durch den Orkan mit dem eigentlich wohlklingenden Namen Xynthia in irgendeiner Form zu Schaden kam. Schon in der Ankündigung wollte man es gar nicht wahrhaben, dass schon wieder ein Wetterereignis der besonderen Art auf die Menschen in Europa zukommen sollte. Die Berichte in den Medien von den Schäden, die Xynthia hinterlassen hat, waren mehr als eindeutig. Viele Tote sind zu beklagen, wenn auch fast unterging, wie dramatisch die Situation vielerorts war, spielten doch an anderen Orten auf der Welt ganz andere Szenarien eine Rolle. Nur wer direkt betroffen war, konnte wahrscheinlich dem Desaster in Chile nicht folgen. Brandschatzen und Rauben wird in Europa niemand und damit die Notlage vieler Menschen ausnutzen. Dennoch haben viele Menschen ein Problem, verursacht durch einen Sturm.

Die Versicherungen haben viel zu tun in nächster Zeit. Welcher Schaden am Auto geht wirklich auf Xynthia zurück und welcher wird nur untergeschoben? Die Menschen sind einfallsreich, das (für sich) Beste aus einer Situation zu machen. Sicher wird es keine Diskussionen geben über die Fahrzeuge, die unter einem umgestürzten Baum geborgen wurden. Doch die kleinen Dellen? Sind sie wirklich von herumfliegenden Sachen oder herabfallenden Dachziegeln, Ästen oder Blumenkästen verursacht? Da wird eine Menge zu klären sein, bevor eine Zahlung erfolgen kann. Auch an den Gebäuden wird mancher Gutachter seine Arbeit zu verrichten haben. Bedauern und Mitgefühl, aber auch Hilflosigkeit erfahren die Menschen, die einen Verwandten oder Freund durch den Sturm verloren haben. Insgesamt wird es Monate, zum Teil Jahre dauern, die Schäden, die das Wetter verursacht hat, zu beseitigen, neue Autos zu besorgen, die Dellen zu entfernen und den Verlust eines Menschen zu überwinden.