Egal ob im Büro oder im privaten Haushalt, Ordnung ist überall besonders wichtig. Denn hier gilt, je besser ein Arbeitsplatz organisiert, je aufgeräumter eine Wohnung ist, desto wohler wird man sich hier fühlen und seinen täglichen Aufgaben mit deutlich mehr Motivation und Bereitschaft, diese zu erledigen, entgegen treten. Allerdings fällt es in der Hektik des Alltags oft nicht leicht, wirklich Ordnung zu schaffen und diese auch zu halten. Dafür gibt es jedoch zahlreiche Tipps und Tricks, wie man mit wenig Aufwand und einfachen kleinen Kniffen für mehr Ordnung sorgen kann.
Im Büro wirkt ein zugemüllter Schreibtisch alles andere als ansprechend und motivierend, vielmehr zeigt er deutlich auf, welche Berge von Arbeit noch zu bewältigen sind und wie unfähig man doch vermeintlich ist. Außerdem findet man die wirklich wichtigen Unterlagen, die man gerade benötigt, nicht, sodass es schwierig wird, die gestellten Anforderungen der Vorgesetzten usw. zu erfüllen. Deshalb ist erst einmal beim Schreibtisch für Ordnung zu sorgen. Alle Unterlagen, die man nicht mehr benötigt, sollten unwiderruflich in die Ablage Papierkorb gelangen. Zeitungsartikel, die man noch einmal lesen will oder ähnliches, kann man sich in der Regel per Internet beschaffen, sie müssen nicht unnötig Platz auf dem Schreibtisch einnehmen. Alle Unterlagen, die abgeheftet werden müssen, sollten in einen gesonderten Karton, einen Ablagekorb oder ähnliches verschwinden. Dinge, die noch zu bearbeiten sind, sollten ebenfalls ein eigenes Fach erhalten und so weiter.
Dadurch werden die Aufgaben gebündelt, geht man an das Fach für noch zu erledigen, kann man kleinere Aufgaben schnell zwischendurch erledigen und das Ganze verschieben in das Fach abheften. Mangelt es einem gerade an Konzentration, kann man sich das Fach zum Wegheften vornehmen und beginnen, die Unterlagen in Ordner einzusortieren. So entsteht Ordnung auf dem Schreibtisch und gesuchte Dinge können schnell aufgefunden werden. Alle Dinge, die nicht ständig benötigt werden, können in Schubladen verstaut werden, Locher und Co. nehmen nur unnötigen Platz auf dem Schreibtisch weg. Im Schrank für die Büromaterialien sollte man feste Fächer geben, wohin die Tintenpatronen, die Briefumschläge und Prospekthüllen gehören, um diese bei Bedarf schnell wieder zu finden. Auch kann man den Fächern eine entsprechende Beschriftung zuweisen, sodass sich ein Fremder, etwa die Urlaubsvertretung, schnell zu Recht finden kann.
Im privaten Haushalt fallen oft ebenso viele Schriftstücke an, wie im Büro. Mit den bewährten Ablagekörben kann man hier ebenfalls sortieren und geht damit sicher, dass keine wichtige Post verloren geht. Des Weiteren lohnt es sich, von Zeit zu Zeit seine eigenen Schränke zu durchforsten. Deko-Artikel, die nicht mehr genutzt werden, überlagerte Fertiggerichte in der Küche oder Kleidungsstücke, die man schon seit Jahren nicht mehr getragen hat, all dies ist unnötiger Ballast, von dem man sich getrost trennen kann. Denn grundsätzlich gilt, was man seit Monaten oder Jahren nicht mehr angesehen hat, das wird man in den nächsten Wochen ebenfalls nicht lieb gewinnen. Das bedeutet wiederum, dass man sich auch von diesen Dingen trennen und so Platz für Neues schaffen kann. Viele Menschen, die diesen Weg des kompromisslosen Ausmistens bereits gegangen sind, berichteten im Nachhinein von einem Gefühl der Befreiung, das wahrlich seinesgleichen sucht. Denn längst ist es nicht mehr so, dass man wirklich alles aufheben muss, was man doch nicht wirklich nutzen wird.
Wer sein Leben von Zeit zu Zeit komplett aufräumt, der schafft Freiraum für neue Dinge und Anschaffungen und kann oftmals mit viel mehr Freude in den Tag starten oder sich über neu angeschaffte Dinge freuen. Denn diese würde man nicht kaufen, würde man nicht hin und wieder aufräumen, einfach aus dem Grunde, weil ja eigentlich gar kein Platz für neue Anschaffungen vorhanden ist. Deshalb muss man hier doch immer wieder einmal die Kraft aufbringen, sich selbst zu überwinden und Ordnung zu schaffen, um sich von unnötigem Ballast zu befreien und auch wieder besser arbeiten zu können. Ob im Büro oder im Privatleben, das Aufräumen, diese innere Befreiung, hat schon manches Mal Wunder gewirkt.
